{"id":183,"date":"2012-10-29T19:01:18","date_gmt":"2012-10-29T18:01:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.axelheimken.de\/?p=183"},"modified":"2014-08-28T14:40:13","modified_gmt":"2014-08-28T13:40:13","slug":"ankunft-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.axelheimken.de\/?p=183","title":{"rendered":"Ankunft &#8211; Tag 2"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_184\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.axelheimken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/tuktuk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-184\" class=\"size-medium wp-image-184\" title=\"tuktuk\" src=\"http:\/\/blog.axelheimken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/tuktuk-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/blog.axelheimken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/tuktuk-300x210.jpg 300w, https:\/\/blog.axelheimken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/tuktuk-428x300.jpg 428w, https:\/\/blog.axelheimken.de\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/tuktuk.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-184\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr rasende Reporter hervorragend geeignet &#8211; ein sogenanntes TukTuk, also ein motorisiertes Dreirad. Innerhalb des St\u00fctzpunkts sicher praktisch &#8211; die Wege sind lang. Aber ich durfte nur das Fahrgef\u00fchl ausprobieren. Den Schl\u00fcssel wollte man mir nicht \u00fcberlassen &#8211; Schade!<\/p><\/div>\n<p>Usbekistan &#8211; morgens 10 Uhr &#8230;<\/p>\n<p>Kein Knoppers und das Fr\u00fcst\u00fcckchen ist auch schon ein paar Stunden her. Ich schlurfe nach dem sehr fr\u00fchen Fr\u00fchst\u00fcck durch das Mini-Lager zum &#8222;Abflugterminal&#8220;, einer kleinen Holzbaracke die genau zwei Fl\u00fcge permanent ank\u00fcndigt &#8211; Ankunft von Afghanistan und Abflug nach Afghanistan. Ok &#8211; das ist jetzt nicht so schwer &#8230; Abflug ist das richtige Gatter durch das ich gehen muss.<\/p>\n<p>Etwa zwei Dutzend Bundeswehrsoldaten dr\u00fccken sich hier herum und warten auf den Abflug. Nachdem ich meinen Pass wiederbekommen habe, welchen mir die usbekischen Grenzer f\u00fcr die Nacht abgenommen haben, werden alle Wartenden zusammen mit einer Holzpalette voll Gep\u00e4ck in die Transall verfrachtet und es geht im Laderaum Richtung Masar-i-Scharif.<\/p>\n<p>Nach einem &#8222;kurzen H\u00fcpfer&#8220;, also einer Flugzeit von 30 min. landen wir im St\u00fctzpunkt der Bundeswehr in Masar. Der ist mindestens so gross wie eine Kleinstadt. Mehrere tausend Soldaten, vernehmlich Deutsche, aber auch Holl\u00e4nder, US-Amerikaner etc. sind hier stationiert.<\/p>\n<p>Die Dimension einer solchen Milit\u00e4rmaschinerie beeindruckt immer wieder. Mehrere Transportmaschinen auf dem Flugfeld, eine Heli-Landing-Site direkt daneben und eine Stadt bestehend aus Wohn- und B\u00fcrocontainern, alles nat\u00fcrlich umz\u00e4unt und mehrfach gesichert, ist das erste Bild nach dem Aussteigen.<\/p>\n<p>Timo, ein Presseoffizier der Bundeswehr (der mich in den n\u00e4chsten Tagen begleiten wird) empf\u00e4ngt mich und quartiert mich zuerst mal im Media-Office-Container ein. Der ist f\u00fcr hiesige Verh\u00e4ltnisse recht komfortabel. Ein kleiner Raum mit Bett und Schrank f\u00fcr die Journalisten, das ganze sogar klimatisiert (denn auch im Oktober sind die Tagestemperaturen hier noch knapp unter 30 Grad) eine Dusche und ein WC. Herz was willst Du mehr.<\/p>\n<p>Erst mal wieder essen &#8211; also geht es im 10 min\u00fctigen Fussmarsch zur zentralen Kantine. Fotos sind erst mal nicht erlaubt &#8211; besonders spannende Motive gibt es allerdings auch nicht &#8211; also stelle ich mich in die Warteschlange zwischen die Soldaten und schaufle mein Tablett mit Nudeln, Pudding, Br\u00f6tchen, Cola und diversen Salatbeilagen voll. Ein \u00fcppiges Mahl &#8211; aber wer weiss wann es das n\u00e4chste Mal wieder etwas gibt. Der Abend ist ja noch weit hin.<\/p>\n<p>Im Anschluss erst mal gammeln &#8211; mein Texter Andre ist noch nicht da und wird erst gegen Abend aus Kabul einfliegen und ich habe so erst mal wieder Pause. Super! Der Tag ist bezahlt und ich muss mich ausser zum rechtzeitigen Erscheinen w\u00e4hrend der Kantinen\u00f6ffnungszeiten um nichts k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Ich schlendere durch die lokale Souvenirstrasse &#8211; afghanische H\u00e4ndler bieten zwischen diversen St\u00e4nden innerhalb der &#8222;Restricted Area&#8220;\u00a0 vom Teppich \u00fcber Nationalflaggen diverser L\u00e4nder (ein bisschen Patriotismus hat noch niemanden geschadet) bis hin zum &#8222;i survived Afganistan-T-Shirt&#8220; alles feil, entschliesse mich jedoch keinen Teppich zu kaufen und auch die angebotene Wasserpfeife deucht mir eine Spur zu gross und unhandlich um sie auf die in den n\u00e4chsten Tagen kommenden Patrouillen mitzunehmen. Also spare ich mein Geld und haue mich erst mal wieder aufs Ohr, nicht nur das Essen k\u00f6nnte in den n\u00e4chsten Tagen knapp werden, sondern auch der Schlaf.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Abend landet dann Andre tats\u00e4chlich planm\u00e4ssig in Masar und der erste Weg f\u00fchrt erst mal wieder in die Kantine. Wieder mal das Tablett vollgeladen (Grund s.o.) und danach geht&#8217;s wieder Richtung Bett im Media Container. Ok &#8211; sonderlich anstrengend war es heute nicht und meine vorherige Woche get\u00e4tigte Investition in ein &#8222;Kindle&#8220; von Amazon macht sich jetzt schon bezahlt &#8211; ich kann in Ruhe lesen und muss nicht auch noch B\u00fccher schleppen. Dieser kleine E-Book Reader wird sich sicher auch in den n\u00e4chsten Tagen noch als wichtig erweisen.<\/p>\n<p>Morgen fr\u00fch gehts aber los. Um 7 Uhr wollen wir mit einem Fahrzeugkonvoi Richtung Hazrat-e Sultan starten. H\u00f6rt sich fr\u00fch an &#8211; also: Ab ins Bett.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Usbekistan &#8211; morgens 10 Uhr &#8230; Kein Knoppers und das Fr\u00fcst\u00fcckchen ist auch schon ein paar Stunden her. 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